Klemens H. Fischer, ist promovierter Völkerrechtler und Professor für Internationale Beziehungen und Geopolitik an der Universität zu Köln.
Nach seiner Offiziersausbildung beim österreichischen Bundesheer, diente er über zehn Jahre in hohen Stabsfunktionen, zuletzt im Dienstgrad eines Hauptmanns. Von 1993 bis 2022 war er Mitglied der österreichischen EU-Botschaft in Brüssel, zuletzt im Rang eines Gesandten und Abteilungsleiters.
Zwischen 2011 und 2022 war Vorsitzender der Steering Group/ EU High Level Governance Process. In den Jahren von 1999 bis 2021 hielt Fischer Gastdozenturen an der Rotman School of Business der Universität Toronto, der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin, am European Institute for Public Administration (EIPA), am Institute for Management and Technological Training (POTHO) in Finnland und an der Diplomatischen Akademie in Wien. Er ist Board Member und Senior Fellow am Austria Institute for European and Security Policy in Wien und Mitglied des International Institute for Strategic Studies in London.
Fischer wird regelmäßig als Experte für internationale Beziehungen, Außenpolitik, Sicherheit und Geopolitik von großen Fernseh- und Radiosendern sowie Print- und Online-Medien eingeladen.

Wo verbringe ich mein Leben?
Geboren in Linz an der Donau in Österreich, lebe ich jetzt in Köln am Rhein. Zwei Domstädte, zwei Städte an großen Flüssen. Dazwischen liegen dreißig Jahre in Belgien als Diplomat.
Was hat mich geprägt?
Aufgewachsen nahe des Eisernen Vorhangs, habe ich den Kalten Krieg zum Glück von der westlichen Perspektive aus erlebt. Internationale Beziehungen und Geopolitik begleiten mich seit meinem Studium. Ich habe aus Völkerrecht mit dem Spezialgebiet Kriegsvölkerrecht promoviert und habe während meiner Armeezeit als Offizier im Rahmen meiner Stabsverwendungen diesen Bereich mit verantwortet. Dreißig Jahre im Diplomatischen Dienst haben meine Liebe (und hoffentlich auch mein Verständnis) für dieses Thema nachhaltig geprägt. Meine Lehrtätigkeit war ebenfalls von Beginn an internationalen Beziehungen gewidmet.
Was mich motiviert?
Es ist der notwendige Blick über den Tellerrand und die Herausforderung, die „Komfortzone des Vertrauten“ zu verlassen, die mich heute noch faszinieren.
